Monastero Santa Croce Assisi
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Die österliche Freude!

Im Tagesgebet des vergangenen Sonntags beteten wir:….Lass uns die österliche Zeit in herzlicher Freude begehen….Das Ostergeheimnis soll unser ganzes Leben prägen und verwandeln….

Woraus soll sich unsere österliche Freude nähren?
Was soll unser ganzes Leben prägen und verwandeln?
Eine mögliche Antwort kann sein: Wir freuen uns am Mittleramt Christi – das feste Vertrauen auf Seine Fürbitte und Seinen Beistand durchdringt unser Leben.

Als Jesus nach Seiner Auferstehung sich dem Apostel Thomas zeigte, forderte Er ihn auf, seine Finger in die Wundmale zu legen. Auch in Seiner verklärten Gestalt bewahrt Er diese Zeichen Seiner Passion. Und so ist Er in den Himmel aufgefahren. Das bedeutet: Jesus setzt auch vor dem Vater Sein Mittleramt für uns fort. Er zeigt Ihm in den Wundmalen alles, was Er für uns gelitten hat und Er legt – wie der Hebräerbrief sagt – so für uns Fürsprache vor dem Vater ein.

Im Stundengebet der Kirche lasen wir passend dazu in der letzten Woche aus den Schriften des Sigismund von Storchenau (+1798):

„Im Namen Jesu Christi bitten heißt:

unser Gebet mit dem Seinen vereinigen und durch Seine Hände Gott darbringen;

den Vater durch die Verdienste Seines Sohnes bitten;
dem Vater das Gebet, die Peinen und Schmerzen, das Blut und den Tod des Sohnes aufopfern und IHN dadurch zum Erbarmen bewegen wollen; […]
Wir haben einen Fürsprecher beim Vater: Jesus Christus!
Unser Gebet wird nur durch das Seinige kräftig.“

Wenn ich in dieser Weise „im Namen Jesu“ bete, bekunde ich sowohl das höchste Vertrauen als auch die höchste Demut: Den unendlichen Verdiensten des Sohnes kann der Vater nichts abschlagen.

Sigismund von Storchenau ruft voll innerer Ergriffenheit aus:

„Was soll ich nicht hoffen, wenn ich zu Gott spreche: Sieh, Vater, dein Gesalbter, an welchem du dein Wohlgefallen hast; ER bittet mit mir und für mich!“

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In den glorreichen Wunden
unseres auferstandenen Heilandes Jesus Christus
wissen wir uns alle geborgen!

Frohe Oster-Segensgrüße

Ihre Schwestern von Santa Croce

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JESUS CHRISTUS IST
„HINABGESTIEGEN IN DAS REICH DES TODES,
AM DRITTEN TAGE AUFERSTANDEN VON DEN TOTEN"

Das Apostolische Glaubensbekenntnis bekennt in ein und demselben Glaubensartikel den Abstieg Christi in die Unterwelt und seine Auferstehung von den Toten am dritten Tag. (KKK 631 ff)

Dies gehört heute dennoch zu den weithin vergessenen Glaubenswahrheiten.

Für die Ostkirche hingegen gilt der österliche Abstieg ins Totenreich als zentrales Heilsereignis: dass der Auferstehung Jesu sein Hinabsteigen in das Reich des Todes vorausging, ist in der östlichen Kirche das zentrale Motiv der Oster-Ikone.

Der Auferstandene reicht 
Adam und Eva die Hände

Ikone: Ossios Lucas

Der einst sehr gern gelesene Schriftsteller P. Martin von Cochem, OFMCap (+1712) beschreibt im Zuge seiner Betrachtungen zum Weihnachtsfest, wie sehr sich die Altväter nach der Ankunft des Messias sehnten und gleichsam die Tage zählten. „Obschon sie des Himmels und der liebreichen Anschauung Gottes wohl würdig waren, so konnten sie doch nicht eingehen, bis die Pforten durch Christus geöffnet waren. […]" Sobald ein Mensch auf Erden verstarb und von den Engeln in die „Unterwelt“ geführt wurde „gingen ihr dort alle entgegen, und empfingen sie mit Freuden. Alsdann war ihre erste Frage, welch gute Nachrichten sie von der Welt mitbrächten, und ob man noch nicht wisse, wann der Messias komme? […] Später konnten sie nicht mehr genug davon hören, dass der Heiland nun schon geboren, nun schon so und so alt sei, und bereits anfinge, zu predigen und Wunder zu wirken… […] Endlich nach so vielen Tausend Jahren kam der sehnlichst erwünschte Tag, da ihr Verlangen erfüllt werden sollte. Denn am heiligen Karfreitag…. als Christus am Kreuze seinen Geist aufgab, fuhr seine mit der Gottheit vereinte Seele, in Begleitung unzähliger Engel in die Unterwelt hinab und bei seiner Ankunft zerbrachen die Bande der Altväter.

Sie konnten es vor Wonne kaum fassen und wussten nicht, wie sie den kommenden Heiland würdig empfangen sollten. Sie fielen auf ihr Angesicht nieder und beteten in tiefster Demut ihren Herrn und Gott an: „Würdig ist das Lamm, das geschlachtet ist, Macht zu empfangen, Reichtum und Weisheit, Kraft und Ehre, Lob und Herrlichkeit… Du bist geschlachtet worden und hast mit deinem Blut Menschen für Gott erworben aus allen Stämmen und Sprachen, aus allen Nationen und Völkern! Lob und Ehre und Herrlichkeit und Kraft in alle Ewigkeit!“ (Offb 5)

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11. März - Sonntag Laetare

In der Ewigen Profess weiht sich die Schwester für immer dem Dienst an Gott und den Menschen.

Diesen entscheidenden Schritt hat unsere Sr. Maria Gratia am Sonntag Laetare mit Freude vollzogen.

Der Profess-Schwester wird dabei u. a. die brennende Taufkerze erneut überreicht – als Zeichen, dass im Ordens-Christen die Taufgnade zur Reife und Fülle gelangen soll.

So wünschen wir unserer Sr. Maria Gratia für ihre weitere Zukunft, ihre Verbundenheit mit Jesus Christus immer mehr vertiefen zu können! Und in einem Leben in der Klausur ihrem „über alles geliebten Herrn“ (Vita Consacrata) zu dienen – für das Heil der Welt!


Dieser Tag wird in unserer Gemeinschaft in lebendiger Erinnerung bleiben: Am Vormittag die Ewige Professfeier unserer Sr. Maria Gratia mit der mystischen Gegenwart unseres Bräutigams und am Nachmittag kam der Herr selbst und holte unsere liebe Mitschwester Sr. M. Margarita, im 85. Lebensjahr und im 66. Professjahr, zu sich in die Ewigkeit! R.I.P.
"Das Geweihte Leben findet seine Vollendung im Himmel."
(Vita Consacrata)

Wir danken unserer lieben Mitschwester Sr. M. Margarita für ihre treue Hingabe
an den Herrn und die Gemeinschaft!
Um Ihr Gebet für unsere liebe Mitschwester
bittet die Klostergemeinschaft von Santa Croce
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Wintereinbruch in Assisi!!

- Schulen bleiben geschlossen
 

- Handwerker kommen nicht
 

- Post wird nicht ausgetragen
 

- Wenn man in die Ebene hinunterschaut
- es fährt kein einziges Auto

 

- Grosse Stille....

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Können Sie sich dies z.B. in Deutschland vorstellen:

wenn einmal Schnee fällt
- nichts geht mehr!!!

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2. Februar – Maria Lichtmess – Darstellung des Herrn –
Tag des Gottgeweihten Lebens

Am 2. Februar, am Tag des Gottgeweihten Lebens, war unsere Klostergemeinschaft „in festa“. Mit Freude und Entschiedenheit legte unsere Sr. M. Cordis ihre Zeitliche Profess ab!

Der heutige Festtag war dazu mehr als passend – im Tagesevanglium heißt es: „Die Eltern brachten Jesus zum Tempel um ihn dem Herrn zu weihen!“ (Lk 2,22) Die Profess stellt ebenfalls eine Weihe an Gott dar und Hingabe an Seine Mission „Licht für die Welt“ zu sein.

Dazu ist an heutigen Tag auch die brennende Kerze ein Symbol der Ganzhingabe: Eine Kerze, die sich verbrennt und dadurch Licht schenkt.

Möge Christus seine segnenden und schützenden Hände über Sr. M. Cordis ausbreiten
und sie immer mehr in ihre Berufung hineinwachsen lassen!

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In den kommenden Tagen bis Montag, 29. Januar 2018, dürfen wir unsere Jahresexerzitien halten. Deshalb bitten wir Sie um Verständnis, wenn wir auf Ihre Anrufe und Ihre E-Mails nicht oder nur sehr reduziert antworten können.

Gerne sind wir danach wieder frisch gestärkt für Sie da!

Danke auch für jede Begleitung durch Ihr Gebet!
Ihre Schwestern von Santa Croce
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Ein gutes und gesegnetes Neues Jahr 2018!

Im vergangenen Frühjahr nisteten Blaumeisen in unserem Innenhof. Und wir konnten aus nächsten Nähe beobachten wie wunderbar sich die Vogel-Eltern um ihren Nachwuchs kümmerten. Unglaublich fleißig umsorgten sie die hilflosen Kleinen.

Das war für uns ein beeindruckender Anschauungsunterricht: wie sehr kümmert sich erst der Herr um uns!


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Diese gläubige Gewissheit und freudige Zuversicht schenke uns der Herr! Beten wir darum!

Und vertrauen wir uns im Neuen Jahr 2018 vorbehaltlos Seiner Fürsorge und Führung an!

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